Unsere Geschichte

Die ganz besondere Kal Sa Ka – Geschichte

1948 Der Zweite Weltkrieg endete drei Jahre zuvor. Die Nachkriegswirren führen den Apothekergehilfen Wilhelm Tump und seine Familie aus der Sowjetischen Besatzungszone nach Berlin. In seinem Besitz befinden sich zwei traditionelle Apothekenrezepturen für ein Fußbad sowie eine Fußsalbe, mit denen die schlesische Bevölkerung – unter anderem die dortigen Bergleute – täglich ihre stark beanspruchten Füße behandelten, so dass sie am nächsten Arbeitstag wieder einsatzfähig waren. Allerdings fand Wilhelm Tump in Berlin selbst keinen erfolgreichen Weg, seine Rezepturen unter die Menschen zu bringen.

Anfang der 1950er Jahre zog Familie Tump dann nach Hattingen an der Ruhr, womit sie sich im Herzen des Ruhrgebiets mit seinem damals sich rasant entwickelnden Kohlebergbau und der Stahlindustrie befand – ein ideales Anwendungsgebiet für die seit langem bewährten Rezepturen. Hier sollten diese denn auch in der Folgezeit eine derart starke Nachfrage erfahren, dass Wilhelm Tump bald darauf die Gründung einer eigenen kleinen Firma möglich wurde. Im Jahre 1955 wurde die Marke Kal Sa Ka beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Kal Sa Ka ist ein Kunstname, der die hauptsächlichen Bestandteile des Fußbades aufgreift:

Kalmus – Sauerstoff – Kampfer

1968 zog sich Wilhelm Tump aus dem aktiven Geschäft zurück und übergab dies an seinen Sohn Harald, dessen Ehefrau Bernhild wegen des wachsenden Erfolges bald ebenfalls einstieg. Von Beginn an wurden die Produkte fast ausschließlich in Handarbeit – Maschinen dafür waren damals noch rar und für einen kleinen Familienbetrieb anfangs auch unerschwinglich –  hergestellt, was zugleich aber auch den Vorteil eines gleichbleibenden, hohen Qualitätsstandards gewährleistete.

Der Verkauf erfolgte bis Mitte der 1960er Jahre ausschließlich über die Wochenmärkte, auf denen Großvater Wilhelm, Sohn Harald sowie dessen Ehefrau Bernhild die Produkte „live“ präsentierten, die Anwendung erklärten und die Marktbesucher mit ihren makellosen Füßen beeindruckten:

                            

 Zeigt her eure Füße:                                     Wissen statt Glauben:

 Wilhelm Tump auf dem Wochenmarkt       Bernhild Tump erklärt die Wirksamkeiten

Die weiterentwickelten Produkte Fußbad und Fußcreme wurden sodann ab Mitte der 1960er Jahre auch bundesweit vertrieben; hierzu wurden mehrere Handelsvertreter beschäftigt, die turnusmäßig auf Wochenmärkten, örtlichen Messen, sowie später auch in den neu entstehenden Fußgängerzonen präsentierten und verkauften. Nicht selten verlief der Verkauf so erfolgreich, dass Familie Tump per Bahnexpress schnellstens zusätzliche Ware dorthin liefern musste.

Nachbestellungen der zufriedenen (Stamm-)Kunden erfolgten meist per Post – oft verbunden mit persönlichen Dankesschreiben:

Auch Exporte in verschiedene Länder der Welt waren bald keine Seltenheit mehr:

Kal Sa Ka in Indien

Mit sinkender Bedeutung der Wochenmärkte in den 70ern und 80ern infolge der sich rasch ausbreitenden Supermärkte und Discounter musste Harald Tump auch neue Vertriebswege finden. Somit fand Kal Sa Ka den Weg von Wochenmärkten und Messen zunehmend auch in Kosmetikabteilungen der Warenhäuser, Drogerien, Reformhäuser und Apotheken.

Nach dem Tod von Harald Tump im Jahr 1988 führte Bernhild Tump die Geschäfte mit Unterstützung ihres Sohnes weiter. Mit der Zeit fiel es ihr jedoch zunehmend schwer, sowohl den Vertrieb als auch die Produktion gleichermaßen zu betreuen. Daher begab sie sich auf die langwierige Suche nach einem geeigneten Nachfolger, der Kal Sa Ka in ihrem Sinne sowie dem ihres verstorbenen Mannes konsequent weiterzuführen bereit war.

Im Jahr 2009 fand sie endlich in Udo und Sebastian Fischer diejenigen Nachfolger, welche die Tradition und Philosophie von Kal Sa Ka seitdem mit Überzeugung und Herz fortführen und weiterentwickeln. Hierzu gehörte als eine der ersten Maßnahmen die sorgfältige Überarbeitung der Rezepturen, so dass alle Produkte seit dem Jahr 2011 die strenge Zertifizierung durch den BDIH / COSMOS NATURAL erhalten:

In 2013 führten Udo und Sebastian Fischer Mamis Fußbad ein, das alle Vorteile des traditionellen Fußbades bietet, zugleich aber die besonderen Empfindsamkeiten während Schwangerschaft und Stillzeit berücksichtigt („sensitiv“). Mamis Fußbad wird daher u.a. von vielen Hebammen nachdrücklich empfohlen.

Im Jahr 2016 begannen Vater und Sohn Fischer mit der gewissenhaften Entwicklung und darauffolgenden Markteinführung der Kal Sa Ka Handcreme – heute Kal Sa Ka Handbalsam. Damit begann der erfolgreiche Einstieg in weitere Bereiche naturkosmetischer Körperpflege.

Für das Jahr 2019 und die folgenden Jahre ist die Einführung weiterer Naturkosmetik-Produkte geplant. Dabei stehen sorgfältige, verantwortungsvolle Entwicklung, naturkosmetische Zertifizierung und ein hoher Nutzen für die Verbraucher immer im Mittelpunkt. Die Tradition der Marke Kal Sa Ka bleibt dabei stets hohe Verpflichtung.

Lassen sie sich überraschen!